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Allgemeines

Informationen über Olivier Dubois und ein öffentlich zugängliches Trailer-Video zu einem seiner Werke haben wir per Suche im Internet gefunden.

„Dubois wurde 1972 in Colmar geboren. Nachdem er Fremdsprachen am Nationalen Institut für östliche Sprachen und Zivilisationen, Recht und Wirtschaft studiert hatte, beschloss Dubois im Alter von 23 Jahren, Tänzer zu werden.
Olivier Dubois ist für Angelin Preljocaj, Cirque du Soleil, Jan Fabre, Dominique Boivin, Sasha Waltz und viele andere aufgetreten. Im Jahr 2006 wurde er von der französischen Schriftstellervereinigung SACD und dem ‚Festival d'Avignon‘ eingeladen, ein Stück im Rahmen der Reihe ‚Les Sujets à vif‘ zu kreieren. Sein Werk ‚Pour tout l'or du monde‘ (‚Für alles Gold der Welt‘) erhielt anschließend den Preis der Jury des Berufsverbandes der Kritiker. Beim ‚Festival d'Avignon‘ 2008 schuf er ‚Faune(s)‘, basierend auf dem berühmten Stück von Nijinski, und gewann den ‚Prix Jardin d'Europe‘, den europäischen Preis für aufstrebende Choreografie. Seine Ausstellung ‚L'interprète dévisagé‘ (‚Der gesichtslose Interpret‘) im ‚Centre National de la Danse‘ in Paris und Lyon im Jahr 2009 fand großen Anklang.
Im Jahr 2010 präsentierte er ‚Spectre‘, einen Auftrag des ‚Ballets de Monte-Carlo‘, und schuf ‚L'homme de l'Atlantique‘, ein Duett nach der Musik von Frank Sinatra, für die Tanzbiennale von Lyon. Im Jahr 2009 begann er die Trilogie ‚Étude critique pour un trompe-l'œil‘ (‚Kritische Studie für ein Trompe-l'œil‘) mit der Schaffung von ‚Révolution‘ (‚Revolution‘) in der ‚Ménagerie de Verre‘ in Paris, gefolgt vom Solo ‚Rouge‘ (‚Rot‘) im Jahr 2011 und schloss mit der provokativen ‚Tragédie‘ (‚Tragödie‘), die 2012 beim ‚Festival d'Avignon‘ geschaffen wurde. Im Rahmen von ‚Marseille 2013, der Kulturhauptstadt Europas‘, schuf Dubois die ‚Élégie‘ (‚Elegie‘) für das Nationalballett von Marseille. Im selben Jahr wurde er bei den ‚Danza & Danza Awards‘ für ‚Tragédie‘ und ‚Élégie‘ als bester Choreograf ausgezeichnet. […]“
 – Quelle: „Olivier Dubois“ (en.wikipedia.org), 2020, übersetzt, Layout vom Verfasser geändert

[00:01:06] Tragédie (Trailer)
[00:01:06] Tragédie (Trailer)

„[…] Zur minutiös komponierten Musik von François Caffenne durchlaufen 18 Tänzer eine streng formale Choreografie und steigern sich dabei langsam zum bacchantischen Taumel. Ihre Nacktheit ist dabei zugleich abstrahierend und zutiefst menschlich. ‚TRAGÉDIE‘ ist pathetisches Bildertheater und minimalistischer Exzess, erschütternd, auszehrend und zutiefst berührend: ‚Ungeheuer ist viel. Doch nichts ungeheuerer als der Mensch.‘ (Sophokles, Antigone)“
 – Quelle: „INTERNATIONALES SOMMERFESTIVAL 2013 – Olivier Dubois: TRAGÉDIE“ (kampnagel.de), 2013-2020, Layout vom Verfasser geändert

„[…] Dubois hatte gute Gründe, und er hat ein Stück geschaffen, das vor allem in der Struktur, den strengen Mustern fasziniert.
Der Choreograf und neue Leiter des ‚Ballet du Nord‘ in Roubaix hat sich für ‚Tragédie‘ vom Chor der griechischen Tragödie inspirieren lassen. Die Tragödie, die in seinem Stück untersucht werde, liege darin, dass Mensch-Sein sich nicht mit Menschlichkeit decke. Menschlichkeit müsse kultiviert und gehegt werden. Das sagte er gegenüber dem Londoner ‚Evening Standard‘: In der Nacktheit würde Menschlichkeit blossgelegt; in den Körpern könne die Geschichte der Welt gelesen werden, als Landkarte der Zivilisation. […]“
 – Quelle: „Catwalk der Unverhüllten“ (nzz.ch), 2014-2020, Layout vom Verfasser geändert

„Als Unruhestifter in der französischen Gegenwartsszene hat Olivier Dubois einige der radikalsten choreografischen Werke der letzten zehn Jahre geschaffen. Direktor des ‚Ballet du Nord‘ von 2014 bis 2017, vom ‚Dance Europe Magazin‘ zu einem der fünfundzwanzig besten Tänzer der Welt 2011 gewählt, genießt er eine einzigartige Erfahrung zwischen Kreation, Interpretation und Pädagogik. […]
Zurzeit bereitet er seine neue französisch-ägyptische Kreation ‚Itmahrag‘ vor, die im Januar 2021 in der ‚La Filature, Scène nationale de Mulhouse‘, uraufgeführt wird. […]“
 – Quelle: „olivier dubois – Choregraf“ (olivierdubois.org), 2019-2020, übersetzt, Layout vom Verfasser geändert

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