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1933 begann mit dem Dritten Reich eine Zeit, in der die FKK-Vereine so wie andere Vereine auch der Staatsführung suspekt erschienen, jedenfalls solange sie nicht in die Nazi-Bewegung integriert und "gleichgeschaltet" waren. Zur Rettung der FKK-Vereine wurde schon im Mai 1933 ein "Kampfring für völkische Freikörperkultur" gegründet, dem sich innerhalb des ersten Monats 59 Vereine und Bünde anschlossen, weitere folgten. 1934 wurde der Kampfring zum "Bund für Leibeszucht" umbenannt und verlor damit das FKK im Namen.

Insgesamt blieb das Interesse am FKK aber während des Dritten Reichs bestehen, allerdings war das Nacktbaden in der Öffentlichkeit bis 1942 verboten. Aufgehoben wurde es für offiziell deklarierte und für solche Badeplätze, an denen man davon ausgehen konnte, dass niemand zuschaut.

Die Nacktkultur wurde vom Nazi-Regime durchaus für ihre rassistische Zwecke genutzt, insbesondere in Büchern von Hans Surén wie "Mensch und Sonne" propagiert. Das Buch ist illustriert mit Bildern von nackten Männern und Frauen, es gibt darin Loblieder auf das männliche Glied, eine Anleitung zu Yoga-ähnlichen Übungen und Tipps zum nackten Skifahren und zum Nacktwandern!

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