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NZ · Bericht von Milt (USA): Nude Zealand [19.05.19]

Milt (USA) war seit 2009 mehrfach bei NEWT-Wanderwochen in Österreich. Für 2019 hatte er "Nude Zealand" geplant. Wir (Dan, John und Rainer) durften einfach mitkommen und die NZ-Tour genießen, weil Milt eine detaillierte Planung ausgearbeitet hatte. Hier ist sein Tagebuch über die nackte Erkundung Neuseelands Let me be part of nature.

Hallo Freunde,

ich habe die letzte Zeit genutzt, um euch einen Bericht über Dans, Johns, Rainers und meine Abenteuer zusammen zu stellen, die wir auf der Suche nach naturistischen Möglichkeiten in Neuseeland erlebt haben. Ich freue mich, unsere Bemühungen als großen Erfolg werten zu können: Wir konnten bei weitaus mehr Gelegenheiten nackt sein als wir dies aufgrund der Informationen vorab erwarten konnten.

 

Süd-Insel

6.-10.02.2019: Te Anau

Nachdem Dan, John und Rainer Anfang Februar in Auckland angekommen waren, flogen wir bald zur Südinsel, wo die Südalpen im Fiordland Nationalpark für ihre atemberaubende Landschaft bekannt sind. An unserem ersten Tag von unserer Basis in Te Anau aus überquerten wir einen Fluss auf einem gespannten Seil, einer Art minimalistischer Hängebrücke, die durchschnittliche textile Touristen garantiert fernhält. Später wanderten wir nackt einen Bach hinauf und suchten einen schwer zugänglichen Wasserfall auf. Alles in allem ein guter Anfang.

Der nächste Tag war kühl und regnerisch, aber wir kletterten zu einem wunderschönen Alpensee in einem Hängetal und badeten nackt in seinem kalten Wasser.

Am dritten Tag hatten wir eine persönliche Vereinbarung nur für uns mit einem Wassertaxi getroffen, um uns über einen Fluss zu einer schönen Rundwanderung und einem hohen Aussichtspunkt zu bringen. Unsere Vereinbarung gab uns einen Vorsprung von einer Stunde gegenüber anderen, die gemäß dem regulären Fährplan ankamen, so dass wir im Wesentlichen die gesamte Strecke nackt absolvieren konnten. Spät am Tag gelang uns ein nacktes Bad im nahegelegenen Lake Manapouri. Und da es spät am Tag war, gingen wir nackt zurück zum Auto entlang eines Teils des berühmten Kepler Track (einer von Neuseelands "Great Walks") und trafen dabei nur noch auf sehr wenige Wanderer.

Am vierten Tag machten wir morgens bekleidet die Bootstour durch den Milford Sound, aber am Nachmittag kletterten wir zum Key Summit östlich des Sounds und hatten dann ein großes Nacktabenteuer jenseits des Grats im Süden des Gipfels. Die seltsamen "Hobbit-Bäume" des Waldes mit unregelmäßig verteiltem Baumbestand und die weite Aussicht auf mehrere Alpenseen machten diesen Ausflug zu einem der unvergesslichsten unserer Ausflüge. Dank unserer Zeitplanung, spät am Tag dort zu sein, konnten wir (oder zumindest die weniger Kälte-Empfindlichen unter uns) erneut nackt zum Auto zurück wandern, nachdem wir einen Teil eines anderen der "Great Walks", nämlich des "Routeburn Tracks", zurückgelegt hatten.

Galerie Te Anau

11.-12.02.2019: Glenorchy

Am nächsten Tag, als wir weiter nach Norden zogen, badeten John und Dan nackt im riesigen Lake Wakatipu. Nachdem wir die wunderschönen botanischen Gärten in Queenstown besucht und die berühmten Jetboote beobachtet hatten, die den Shooter River auf und ab rasen, machten wir uns auf den Weg nach Westen entlang eines weiteren Armes des Lake Wakatipu in Richtung Glenorchy. Wir hielten an einem kleinen Bach an und kletterten nackt durch den Busch zu einem versteckten Wasserfall für ein weiteres nacktes Bad.

Auf Anraten unserer Airbnb-Gastgeber in Glenorchy fuhren wir am sechsten Tag zu den Ruinen einer alten Goldmine namens Invincible Mine an einem Berghang mit Blick auf den Rees-Fluss. Die Mine und ein nahegelegener Bach waren unser nackter Spielplatz für den ganzen Tag.

Galerie Glenorchy

13.-16.02.2019: Wanaka

Am siebten Tag zogen wir wieder weiter nach Norden in die Gegend von Wanaka. Unterwegs hielten wir am Geburtsort des kommerziellen Bungee-Jumping, an der Brücke über den Kawarau-Fluss nördlich von Queenstown. Es macht Spaß, zuzusehen, wie sich die Leute in den Abgrund stürzen.

Am achten Tag schlossen wir uns zahlreichen bekleideten Menschen an, um die tausend Fuß hohen Wasserfälle zu bewundern, die vom Rob Roy-Gletscher strömen. Aber auf dem Rückweg hielten wir ein paar Kilometer entfernt an einem Wasserfall an, der in ein Becken auf der Rückseite einer Schafweide stürzt, und genossen ein weiteres nacktes Bad.

Am neunten Tag wanderten wir nackt rund um die Ruinen der Bendigo-Goldmine am Berg mit Blick auf das Clutha-Flusstal. Am nächsten Tag mussten wir zurück zum Flughafen in Queenstown, um für die zweite Etappe unseres "Nude Zealand Adventures" zur Nordinsel zu fliegen und dort unsere Suche nach naturistischen Möglichkeiten in Neuseeland fortzusetzen.

Galerie Wanaka

 

Nord-Insel

18.02.2019: Raglan

Unser erster Halt war die Strand- und Surfergemeinde Raglan. Am ersten Tag, nachdem wir die nahe gelegenen Bridal Veil Falls besucht hatten, gingen wir zum südlichen Ende des langen und wunderschönen Ruapuke Beach, einem schwarzen Sandstrand, der von Dünen und Klippen umgeben ist. Einige professionelle Hunde-Ausführer kamen vor uns dort an, aber der Strand war bei Ebbe so groß, dass wir nackt gehen konnten, ohne womöglich jemanden zu verärgern. Wir umrundeten eine Landzunge und genossen die Sonne, die Brandung und die Felsen über Mittag. Der einzige Wermutstropfen war, dass der kleine Wasserfall, der direkt auf den Strand fiel, in den Dan sich natürlich sofort stürzte, unangenehm roch - vielleicht wegen Kuhweiden oben auf den Klippen.

Unsere Route führte uns dann nach Norden über die Flanken des Mount Karioi, einem erloschenen Vulkan, der steil ins Meer stürzt. Wir machten eine Nacktwanderung auf dem Weg zum Gipfel des Berges, wo wir einen dramatischen und weit reichenden Blick auf das Meer und die Küste hatten.

Weiter um den Berg herum erreichten wir Ngarunui Beach, auf dem schon mal bekleidete und naturistische Menschen gemeinsam anzutreffen sein sollen. Ein langer, breiter und sandiger Strand am späten Nachmittag, ganz passend für uns Nackte und die zahlreichen bekleideten Hundeausführer. Schließlich kehrten wir wieder nach Raglan zurück.

Galerie Raglan

19.-22.02.2019: Waitomo und Ohakune

Am zweiten Tag, als wir zu unserem nächsten Quartier in Waitomo reisten, hielten wir zuerst in Taharoa an, einem weiteren breiten, leeren schwarzen Sandstrand, der perfekt für nackte Erforschungen der Gegend geeignet ist. Für den anschließenden Besuch der Marokopa Falls mussten wir uns anziehen, aber wir waren allein in der Piripiri-Höhle weiter die Straße hinauf und konnten sie nackt erkunden, soweit es das vorhandene, von draußen herein scheinende Licht erlaubte. An der letzten Station vor Waitomo, die Mangapohue Natural Bridge, befanden sich zu viele Bekleidete, aber wir kamen mit einem von ihnen ins Gespräch und konnten ihm (zumindest verbal) das Konzept des Nacktwanderns vorstellen.

Am dritten Tag hatten wir Tickets für die "Black Labyrinth Tour" der Ruakuri Höhle, eine dreistündige Expedition, bei der drei von uns Neoprenanzüge anzogen und sich Schläuche schnappten, um durch die Höhle zu schweben und die Glühwürmchen zu bewundern, die die Decke erhellen. Ich war nackt unter meinem Neoprenanzug und froh, trotzdem warm zu sein. (Rainer unternahm inzwischen eine private Tour mit gleich zwei Führern durch die trockeneren Teile der Höhle.) Am Nachmittag machten wir eine Nacktwanderung zu den dramatischen Omaru Falls auf einem bewaldeten Pfad.

Am vierten Tag zogen wir erneut um in das südlichste unserer Ziele auf der Nordinsel, nach Ohakune. Unterwegs besuchten wir ein Paar Wasserfälle (Tawhai und Taranaki) auf der Westseite des vulkanischen Mt Ruapehu, dem höchsten Berg der Nordinsel. Obwohl zahlreiche Bekleidete kamen und gingen, gönnte Dan sich kurze, nackte Bäder in schönen, klaren Pools am Fuße jeder Kaskade.

Der fünfte Tag brach kalt, windig und regnerisch an, so dass unser Plan, die Südhänge des Mount Ruapehu hinaufzusteigen, gestrichen werden musste, aber nicht bevor Dan (und vielleicht John?) eine kurze, aber kühle Nacktwanderung in den heulenden Winden machten. Weiter bergab waren wir genügend vor dem Wind geschützt, um die Mangawhero Falls (mit Kleidung, da die Straße sich direkt nebenan befindet) und die 128 Fuß hohen Waitonga Falls zu besuchen (wo Dan und John trotz des kalten Wassers ein nacktes Bad nahmen). Dan ging einen Großteil der 45 Minuten zurück zum Auto nackt.

Galerie Waitomo-Ohakune

23.-24.02.2019: Rotorua

Am sechsten Tag erreichten wir Rotorua, berühmt wie Yellowstone für seine kochenden Seen und sprudelnden Schlammtöpfe. Am siebten Tag war es jedoch anders, als wir die geothermisch beheizten Bäche, Wasserfälle und Pools südlich der Stadt erkundeten. Als wir an dem ersten Ziel, dem Kerosene Creek, einen riesigen Reisebus auf dem Parkplatz sahen, dachten wir, dass wir hier wohl nicht nackt sein könnten. Aber Dan bat frei heraus um das Einverständnis der Insassen des Haupt-Pools, und gleich zogen wir uns alle aus. Nicht weit entfernt fanden wir den Weg zum Rainbow Mountain und machten eine tolle Nacktwanderung (7 km hin und zurück) - nur auf dem Gipfel, auf dem bekleidete Touristen verweilten, zogen wir uns an.

Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg zu einem "versteckten" warmen Wasserfall und erhielten wieder die Zustimmung der wenigen Leute, die bereits dort waren, dass wir ihn nackt benutzen könnten. Als nächstes auf der Liste der "Heißwasser-Krabbler" des siebten Tages stand der einzigartige Hot 'n' Cold Pool (alias: Die Brücke), wo ein heißer Bach in einen etwas größeren, kalten fließt, und man die Temperatur wählen kann, indem man das Wasser vermischt. Es waren bereits mehr als ein Dutzend Touristen im Wasser, aber Dan fragte und erhielt erneut die Zustimmung, so dass wir die Kleidung ausziehen konnten. Den Tag beendeten wir mit einem Besuch in einem gemeinschaftlich geführten Hot Pool, wo die vier Einheimischen, die sich bereits im Pool befanden, uns ebenfalls erlaubten, nackt mit ihnen zu baden ("solange hier keine Kinder sind").

Galerie Rotorua

 

Naturistische Clubs

25.-28.02.2019: Katikati

Nachdem wir das geothermische Wunderland in und um Rotorua verlassen hatten, fuhren wir unerschrockenen Naturisten nach Norden und checkten im Katikati Naturist Resort ein. Es war interessant festzustellen, dass das Schild an der Hauptstraße ungeniert die Richtung zum naturistischen Campingplatz verkündete. Wir fanden eine angenehme, ruhige Anlage mit einem schönen Hot Whirlpool und einer komfortablen Miethütte, die dank eines von der Leitung zur Verfügung gestellten, aufblasbaren Bettes uns alle vier unterbringen konnte. Wir trafen ein paar andere Naturist(inn)en im Hot Whirlpool und auf dem Gelände.

An diesem Abend fuhren wir etwa 40 Minuten zurück in Richtung Süden, um mit etwa 25 Mitgliedern der Bay of Plenty Naturists (einer landlosen1 reisenden Gruppe) ihr monatliches Warm-Bad in einem großen heißen Pool zu nehmen. Das Startgeld von nur 30 NZD [ca. 15 EUR] schloss ein leckeres Abendessen mit Wahlmöglichkeiten für jeden Gang ein. Wir trafen einige Mitglieder der freundlichen Gruppe, darunter Graham (der mit John über die Free Range Naturism Website korrespondiert hatte) und Glenne, die Organisatorin der großen und aktiven Gruppe. Ein Großteil ihrer Diskussion bezog sich auf ihren Plan, eine Woche später eine einmonatige, naturistisch orientierte Wohnmobiltour durch den nördlichen Teil der Nordinsel zu beginnen. 19 Wohnmobile waren zur Teilnahme angemeldet, was ich für einen kleinen Inselstaat sehr beeindruckend fand.

Am nächsten Tag fuhren wir etwa 1 Stunde von Katikati nach Nordwesten zur Karangahake Gorge. Karangahake war eine weitere der Goldgräberstädte, die Ende des 19. Jahrhunderts entstanden, nur um dann zusammenzubrechen, als das Gold ausging. Eine heftige Erkältung durchkreuzte meine Pläne, also blieb ich meistens im Auto, während John, Dan und Rainer die Ruinen der Goldminen- und Raffinationstätigkeiten erkundeten. Im zentralen Bereich waren Dutzende von Touristen, aber sobald die Jungs auf dem Weg die Schlucht hinauf und weg von der historischen Gegend waren, konnten sie sich ausziehen und die Wanderung viel mehr genießen.

Nachdem ich mich von meinem nächtlichen Fieber erholt hatte, blieb ich am nächsten Tag in Katikati, aber Dan, John und Rainer machten eine Nacktwanderung auf einem wenig genutzten Pfad zu einigen der riesigen Kauri-Bäume. Diese Riesen, die mit den Araukarienbäumen Brasiliens und der extrem seltenen Wollemi Pine Australiens in Verbindung stehen, haben ihren Ursprung auf dem Gondwana-Superkontinent. Sie wurden von den europäischen Siedlern in Neuseeland fast ausgelöscht, sind aber heute hauptsächlich von einem Pilz namens Kauri Dieback Disease bedroht, der ihre Wurzeln angreift. Um ein Gebiet mit Kauri-Bäumen zu besuchen, muss man die Schuhe reinigen und besprühen, um eine Ausbreitung des Pilzes zu vermeiden. Aber es sind beeindruckende Bäume, die die Mühe wert sind.

Gesund genug, um die Aktivitäten wieder aufzunehmen, kam ich am nächsten Tag dazu, als wir nackt wanderten, um eine weitere Stelle mit riesigen Kauri-Bäumen zu besuchen. Unser nächster Stopp danach waren die Kaiate Falls in den Hügeln über der Küstenstadt Tauranga. Auf dem Parkplatz waren andere Autos, also starteten wir die Wanderung bekleidet, zogen aber später die Klamotten aus, als wir den untersten Wasserfall und Natur-Pool zum Mittagessen erreichten. Die Schlucht und die Wasserfälle waren attraktiv, aber da es höher gelegene, große Viehweiden gab, war die Wasserqualität enttäuschend - eine Tatsache, die Dan nicht von einem kurzen nackten Bad abhielt.

Nach den Kaiate Falls fuhren wir zu den viel höheren Wairere Falls. Wir mussten auf dem Weg zum ersten Aussichtspunkt am Fuße der Wasserfälle bekleidet bleiben, aber nur wenige Leute machen den steilen Aufstieg zum Gipfel, also genossen Dan und ich eine vollständig nackte Wanderung bis zum Gipfel und dann wieder nach unten. Zurück in Katikati konnten wir "unsere müden Knochen in dem einladenden Hot Whirlpool einweichen".

Galerie Katikati
Galerie Katikati

01.-04.03.2019: AONC

Der nächste Tag war der 1. März. Wir hatten gehofft, die Bay of Plenty (BOP) Naturist(inn)en am Opoutere Beach wiederzusehen, wo sie für das Wochenende campen wollten, bevor sie ihre Nordland-Wohnmobil-Tour starteten. Leider mussten wir feststellen, dass keiner von ihnen vor dem Abend ankommen würde, und wir würden bis dahin weiter nördlich sein. Wir trösteten uns, indem wir nackt vom Nordrand eines beliebten Badeortes, Waihi, nördlich über eine Landzunge zu einem meist einsamen und schönen Strand namens Orokawa Bay wanderten. Es war der perfekte Ort für ein nacktes Mittagessen und Bad.

Am Abend checkten wir im Auckland Outdoor Naturist Club (AONC) ein. Er nimmt eine atemberaubende Fläche mit einheimischem Busch inmitten eines inzwischen geschäftigen Vorortes ein, weniger als eine halbe Stunde von der Innenstadt Aucklands entfernt.

Früh an nächsten Morgen traf ich im Hot Whirlpool eine US-Amerikanerin, Sally, die seit über 20 Jahren in Neuseeland und inzwischen hauptsächlich auf dem Gelände AONC lebt. Sally erwähnte, dass sie für später ein "Arbeitsbienen-Treffen" organisiere, um einige der invasiven Pflanzenarten zu beseitigen, die die einheimischen Pflanzen in den unbebauten Teilen des Grundstücks zu ersticken drohen. Obwohl wir geplant hatten, zu einem der Strände westlich von Auckland zu fahren, beschlossen wir alle, dass es Spaß machen würde, weitere Naturisten aus Neuseeland zu treffen, während wir unseren Teil für die Umwelt in Neuseeland tun, also haben wir uns freiwillig für diese Gemeinschafts-Aktion gemeldet. Dan und ich entfernten Reste einiger unerwünschter Bäume, die bereits gefällt worden waren, und John und Rainer rupften Ranken aus, oft als "Dreimasterblume" bzw. "Zebrakraut"2 bezeichnet, ein Bodendecker, der sich gnadenlos ausbreitet, aber leicht herauszuziehen ist. Unsere ehrenamtlichen Bemühungen brachten uns ein kostenloses Mittagessen ein, was uns weitere Gelegenheit gab, uns mit den anderen beteiligten Naturist(inn)en zu unterhalten.

Da der Nachmittag frei war, beschlossen wir, zu einem See zu fahren, der von riesigen Sanddünen begrenzt ist, die das Wasser eines Bachs aufstauen. Da sie selbst noch nie dort war, beschloss Sally, uns zu begleiten. Wir fanden heraus, dass die riesigen Dünen ein beliebter Ort für Teenager sind, um auf Boogie-Boards im Sand zu "surfen", also mussten wir bekleidet bleiben, bis wir halb um den See herum kamen, wo wir ein nacktes Bad genossen.

Am nächsten Tag erkundeten wir mehrere der wunderschönen Strände mit schwarzem Sand westlich von Auckland, die alle entweder von Dünen oder Klippen umgeben sind. North Piha Beach, selbst z. T. nackt genutzt, ist der Beginn einer schönen, aber herausfordernden Strecke, die auf und über eine Landzunge nach White's Beach führt - ein großer Spaß, sie nackt zu bewältigen. Der steile Abstieg wird durch am Stein befestigte Drahtseile unterstützt. Die schwierige Route hält das textilierte Publikum weitgehend fern. So waren nur sehr wenige Leute da, darunter mindestens ein weiterer FKK-Anhänger, so dass wir etwa eine Stunde in der Nachmittagssonne genossen haben. Wir beendeten den Tag mit einem Besuch eines weiteren hohen Wasserfalls, der allerdings zu beliebt ist, um sich dort nackt aufhalten zu können.

An unserem letzten vollen Tag in Neuseeland haben wir uns entschieden, uns auf dem Gelände des AONC zu entspannen. Wir spielten auf dem Trampolin, wanderten die Wege durch die geschützten Bereiche des Anwesens und organisierten unsere Abfahrten am nächsten Tag.

Galerie AONC>

Am 5. März flog John zurück in die USA, Dan, Milton und Rainer jedoch weiter in ihr nächstes Urlaubsziel (Bericht folgt). Damit beendeten wir ein unvergessliches Naturisten-Abenteuer in Neuseeland.

Bericht: Milt (USA); Fotos: Milt und John (USA)

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1 Naturistische Gruppen sind entweder Clubs, die ein Resort oder Grundstück haben, in dem sie sich nackt bewegen können, oder Gruppen, die über kein eigenes Gelände verfügen sondern reisen, um FKK-Resorts oder Strände zu besuchen oder irgendwo auf öffentlichem Land Freewalking zu betreiben. Bay of Plenty Naturists ist eine Gruppe der zweiten Art.

2 Botan. Name: Tradescantia

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