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Letzte Updates

24.09.2016: Aktuelles: Nacktradeln und -wandern im Münsterland: Offene und Freundliche Polizei

15.09.2016: Aktuelles: Naturistentreff in Oberbayern: 5 Tage lang nackte Aktivitäten

11.09.2016: Aktuelles: Nacktwanderwochenende in der Rhön: Zwei Rundwanderungen

11.09.2016: Aktuelles: Nackte Zuschauer im Tanzhaus NRW: "more than naked" - Choreografie Doris Uhlich

04.09.2016: Aktuelles: BjN = Bund junger Naturisten e.V. ist seit 2016 aktiv

25.08.2016: Aktuelles: Nachholtermine: Pfingstwanderung und Westfälische Naturisten-Tage

13.08.2016: Aktuelles: Zwei Naturisten-Wochen in der Sächsischen Schweiz mit nacktem Radel-Ausflug nach Tschechien

31.07.2016: Aktuelles: Neun Thüringer Naturistentage an der Bleiloch-Talsperre, Hohenwarte-Stausee und bei Jena

15.07.2016: Aktuelles: Zwei Wochen naturistische Aktivitäten in der Lüneburger Heide

25.06.2016: Aktuelles: Westfälische Naturisten-Tage (WNT) 2016

03.03.2016: Aktuelles: Harzer Naturisten-Initiative arriviert bei Dortmunder Wirtschaftsförderungs-Wettbewerb

28.02.2016: Aktuelles: Neue Horror-Warnungen vor TTIP und CETA

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Aktuelles

Nackt zum Bäcker gehen, um Brötchen zu kaufen...

 

...ist sicher für die meisten von uns nicht das Nächstliegende, besonders wenn die anderen Kundinnen und Kunden noch Wintermäntel tragen.

 

Für den jungen Mann in Frankreich gilt das aber, zumal sich der Bäcker für seine Backwaren den Wahlspruch "Toutes les Richesses de la nature - Alle Reichtümer der Natur" ausgesucht hat. Wir Naturisten folgen diesem Wahlspruch aufs Wort!

Nacktradeln oder -wandern im Münsterland [24.09.16]

Fortsetzung der Wesfälischen Naturisten-Tage (WNT)

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Das letzte September-Wochenende sollte noch einmal schönes und warmes Wetter spendieren, und so boten die Initiatoren der WNT eine Fortsetzung an: 17 NaturistInnen teilten sich auf in eine Wander- und eine Radlergruppe und begannen ihre Tour bei Sonnenschein und 19°.

 

Für die RadfahrerInnen war der Fahrtwind noch ein bisschen kühl, aber die Temperatur stieg schnell weiter und erreichte über 25°. 58 km legten die Radelgruppe zurück, die Wanderer brauchten für ihre 24 km eineinhalb Stunden länger.

 

Nach Verlassen des Parkplatzes hielt mich die Polizei an. "Wir suchen eine Gruppe von Leuten, die nackt durch die Gegend radeln." "Davon war ich einer!", antwortete ich, und in dem nachfolgenden Gespräch durfte ich viel zu unseren Aktivitäten erzählen. Da ich fleißig aus dem Werk von Prof. Karol Wojtyla zitierte, fragte der Polizist: "Haben Sie in Theologie promoviert?" und war dann doch enttäuscht, nur mit einem Mathematiker zu sprechen. Er werde einen Bericht schreiben, sagte er, und als Material dazu gab ich ihm noch eine von Rainers Broschüren mit.

Nackt in den Münchner Isarauen [15.09.16]

 

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Zum Ausklang der wunderschönen Oberbayrischen Naturisten-Tage erlebten die angereisten Naturisten bei 23° und Sonnenschein die Isarauen zwischen dem Flaucher, einem seit 120 Jahren bestehenden Naturschutzgebiet mitten in München, und Grünwald.

 

Die Isarauen sind in den letzten Jahren mit großem Erfolg renaturiert worden. Pflanzen, Tiere und Menschen fühlen sich gleichermaßen wohl. Ein Reiher wartete unweit des Flauchers auf einem Stein im kristallklaren Wasser auf vorbeischwimmende Nahrung. Informationstafeln beschreiben die Maßnahmen zur Renaturierung, Schilder informieren über eigentlich selbstverständliches Verhalten in der Natur: Keine Scherben und keinen Müll zu hinterlassen.

 

Zwischen zwei Nacktwanderungen von ca. 6 und 11 km gab es eine bayrische Brotzeit in einem kleinen Biergarten direkt am Flaucher. Und ein Bad im 16° warmen Isarwasser durfte auch nicht fehlen!

Info und Fotos: Horst und Rainer

Des Nackten Alex' Gumpenwanderung [14.09.16]

 

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20 NaturistInnen fanden sich zusammen, um Alex' Gumpentour zu wandern. Bis zu 23° Luft und Sonnenschein waren die angenehmen Begleitumstände, so dass ein Bad in einem der zahlreichen Gumpen mit 9° bis 10° Wassertemperatur immer mal wieder eine willkommene Erfrischung bot. Ein Gumpen besaß sogar eine Naturdusche, deren fallendes Wasser kräftig massierend wirkte.

 

Nach der Ankunft am Sylvensteinsee kehrten die TeilnehmerInnen im über 500 Jahre alten Restaurant Zum Altwirt in Lenggries ein und wechselten zum Ausklang eines erlebnisreichen Tages danach noch in die benachbarte Eisdiele.

Info und Foto: Horst und Rainer

Naturistische Preußen weiter in Bayern unterwegs [13.09.16]

 

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Die preußischen Naturisten in Bayern erkundeten bei 29° Luft die Auen und sanften Hänge an der Loisach unweit von Garmisch-Partenkirchen mit dem beeindruckenden Panorama rund um Zugspitze und Karwendelgebirge. Die Badezeit in der Loisach wurde bei 10° Wassertemperatur etwas abgekürzt.

 

Besonders spannend war der Gang auf dem Uferpfad - er war fast so zugewuchert wie der Dschungel am Amazonas. Freizeit-Teams auf Schlauchbooten, in Kanus oder zu Pferde im Fluss grüßten ebenso freundlich wie ein Bauer von seinem Trecker bei der Heu-Ernte.

Info und Foto: Horst und Rainer

25 km Nacktradeltour durchs südliche Münsterland [12.09.16]

 

Zwischen Beckum und Lippetal ist genug Platz, um eine 25 km lange Nacktradeltour durchs südliche Münsterland zu absolvieren, was bei herrschenden 31° spätsommerlicher Temperaturen ein reines Vergnügen darstellte! Ein entgegen kommender Autofahrer kehrte extra um, um mich auf einen Kindergarten in meiner Radelrichtung aufmerksam zu machen - aber das war gar nicht nötig, weil ich ohnehin vor Erreichen der geschlossenen Ortschaft abbiegen wollte, wie es unseren Gepflogenheiten entspricht.

 

Erst kurz vor dem Erreichen meines Heimatortes zog ich mir wieder Klamotten an - schließlich wollte ich noch im Supermarkt einkaufen gehen, und da werden verschwitzte T-Shirts lieber gerochen als schweißfreie, nach Body Lotion duftende menschliche Körper. Merkwürdig, oder?

 

Naturistentreff in Oberbayern [12.09.16]

 

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Weiter Isar-aufwärts erkundeten die Naturisten bei Sonnenschein, blauem Himmel, 26° Luft und dort am Oberlauf der Isar erfrischenden 10° Wassertemperatur die beeindruckend natürliche Flusslandschaft halb im Wasser, halb auf Kiesbänken. Wanderstäbe erwiesen sich zum Teil als nützlich beim Balancieren auf den vom Wasser gerundeten, unterschiedlich großen Kieseln, zum Teil aber aufgrund lokal recht starker Strömung als weniger nützlich.

 

Zum Glück waren Passagen mit starker Strömung nur kurz und nicht allzu häufig. Und immer wieder boten genügend tiefe Stellen mit mäßiger Strömung Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad. Wir erhielten einen guten Eindruck, wie Flusslandschaften vor Eingriffen durch Menschen ausgesehen haben: In einem breiten Kieselbett mäandernd, mit relativ flachem Wasser und ständigen Änderungen des Flussverlaufs.

 

Anschließend erfolgte der Rückweg durch schattige Wälder über einen ersten voralpinen Anstieg, der von etlichen Radlern sportlich angegangen wurde, zurück zum Ausgangspunkt.

 

Dort konnten die Naturisten nochmals in der Isar baden und sich erfrischen. Einziger Kommentar von dort nahe eines Wanderparkplatzes am Rande einer Ortschaft sich sonnenden Textilträgern: 'Ist Ihnen das nicht zu kalt, frieren Sie sich nichts ab?' Wir waren nur mit einem Fuß d'rin, und es war uns zu kalt. Na ja, nach einer Wanderung bei dem Wetter ist das trotzdem eine angenehme Abkühlung.

 

Wir wünschten einander noch einen schönen Tag und gingen über die Brücke. Sonne und ein freundlicher Wind trocknete uns derweil, so dass wir am Auto nicht einmal mehr ein Handtuch brauchten.

Info und Foto: Horst und Rainer

Spätsommerlicher Naturistentreff in Oberbayern [11.09.16]

 

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Zwei Preußen (aus Thüringen und NRW) machten sich ein paar Tage vor dem vom Nackten Alex angebotenen Gumpenhüpfen und Wandern schlau, wie es unter Nackerten an der Isar so zugeht. Sie trafen sich mit einheimischen Naturisten und übten sich in Nacktspaziergang und Isar-Baden bei 29° Luft und im mit 16° erfrischenden Wasser.

 

Die Natur konnte mit vielfältiger Pflanzenwelt, kristallklarem Flusswasser, Fischen und Arbeitsspuren von Bibern, deren Baue direkt am Uferpfad zu finden sind, beindrucken. Jetzt wissen auch 2 Preußen, dass Gumpen wassergefüllte Felsmulden sind, in denen man warmbaden kann.

Info und Foto: Horst und Rainer

Nacktwanderwochenende in der Rhön: So Rundwanderung am Ellenbogen [11.09.16]

 

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Maisfeld bei Kaltenwestheim

Das Eisenacher Haus am Ellenbogen (814m) war bis 1989 ein beliebtes Ziel russischer Offiziere - der Wodka floss reichlich.

 

Inzwischen ist das Eisenacher Haus wieder ein Ausflugs-Gasthof und Hotel für Rhön-Touristen. Der Ausblick vom benachbarten Ellenbogen stellte den Beginn unserer Nacktwanderung dar, es folgte der Abstieg über gemähte Heuwiesen bis zur Ortschaft Kaltenwestheim und der Wiederaufstieg zurück zum Ausgangspunkt. Mit 350 m kumuliertem Abstieg und Aufstieg hatte die Tour bei der herrschenden 28° Nachmittags-Temperatur schon einen gewissen Anspruch.

 

Zum Abschluss des Tages kehrten wir im Eisenacher Haus ein und genossen kühle und heiße Getränke, Kuchen und Eis. Mit nach Haus nahmen wir die Erinnerung an ein gelungenes Rhön-Wochenende!

Nacktwanderwochenende in der Rhön: Sa Umrundung des Schwarzen Moors [11.09.16]

 

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Am Samstag umrundeten wir das Gebiet des Schwarzen Moors im Uhrzeigersinn, beginnend mit dem Wasserfall am Eisbach.

 

Im Vergleich zu ähnlichen Wanderungen in früheren Jahren begegneten wir auf der Tour weit mehr Wandergruppen: Alle ca. 25 Treffen mit Textilträgern verliefen fröhlich bis munter, teils konnten wir einige weitergehende Fragen zu unserem Hobby beantworten.

Tanzhaus NRW: "more than naked" - Choreografie Doris Uhlich [11.09.16]

Saisoneröffnung mit 20 nackten TänzerInnen am 8. und 9. Sept.

 

Aktualisierung: 7 der ca. 400 Zuschauer waren am Freitag nackt dabei.

 

Niemand wunderte sich, als wir unsere gesamte Kleidung ablegten und in der Garderobe abgaben. Als wir dann im Großen Saal verteilt als nackte Zuschauer zwischen bekleideten saßen, wurden wir von vielen Seiten gefragt: "Warum sind Sie denn nackt?" Meine häufigste Antwort war: "Wenn ich das Werk eines nackten Künstlers verstehen und nachempfinden will, dann geht das nur, wenn ich selbst auch nackt bin. Man fühlt so viel intensiver mit!"

 

Die Tanzvorstellung war sehr körpernah orientiert: Schwabbelnde Pobacken, Arm-, Bein und Bauchmuskeln, beim Hüpfen und Springen der Fliehkraft folgende Penisse und Frauenbrüste, klatschend aneinander prallende Körper, athletische Sprünge und gekonnte Stürze auf den Boden prägten das Bild neben sensiblen Detailstudien des menschlichen Körpers: Die Darbietung war eine Reise wert!

 

Aktualisierung: Auch die Zuschauer dürfen nackt sein.

 

Auf unsere Anfrage hin hat das tanzhaus nrw uns freigestellt, uns auf dem Gelände des tanzhauses so zu bewegen, wie wir es möchten - auch nackt. Damit werden nicht nur 20 KünstlerInnen nackt tanzen sondern wir - zumindest Freitag abend - auch nackt zuschauen.

 

Es sind noch Karten zu haben: Link zum Ticket-Verkauf

 

 

Das Tanzhaus NRW in Düsseldorf bringt zur Saisoneröffnung 20 nackte Tänzerinnen und Tänzer auf die Bühne. "Die Inszenierung gerät zu einer gutgelaunten Erkundung des menschlichen Körpers, besser: zu einem Stillleben des Fleisches, in dem die Tänzer mit ihren Körpern wackeln, schnalzen, schwabbeln, schwitzen und aneinander klatschen..." lautet die Vorankündigung. Der Trailer gibt einen ersten Eindruck davon!

 


Deep Link zur Tanzhaus-Website

 

BjN = Bund junger Naturisten e.V. ist seit 2016 aktiv [04.09.16]

 

Der BjN = Bund junger Naturisten e.V. ist seit 2016 aktiv und initiiert naturistische Ausflüge und Ferienlager für junge Naturisten. Die Mitglieder bestimmen dabei selbst, welche Initiativen in Angriff genommen werden. Ein unterstützenswertes Projekt!

 

Im August 2016 waren die jungen Naturisten auf Erforschungs-Tour in die Vergangenheit, indem sie den Spuren des Lebensreformers Fidus (Hugo Höppener, siehe Zeittafel 1887) folgten, der insbesondere durch sein Lichtgebet, das geradezu zur Ikone der damaligen Jugendbewegung wurde, weltweite Beachtung fand.

 

Der Betreiber der BjN-Website fand den natury-Artikel Naturismus und Pubertät so plausibel, dass er ihn (mit natury's Zustimmung) im BjN-Blog repliziert hat.

Blüte der Königin der Nacht [04.09.16]

 

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Eine der wunderbarsten Pflanzen ist zweifellos die Königin der Nacht. Sie entfaltet die Pracht ihrer Blüte im Spätsommer des Jahres eines Abends ab ca. 20 Uhr, erreicht den Höhepunkt um Mitternacht und ist am Morgen des nächsten Tags bereits verblüht. Mit ihrem starken Duft lockt sie (in ihrer Heimat) nachtaktive Insekten an, die den Bestäubungs-Job erledigen.

 

Seit 40 Jahren erfreue ich mich 1- bis 3-mal im Jahr an der Blüte einer meiner Königinnen - möchte jemand einen Ableger? 

Nacktradeltour durch die Davert [03.09.16]

53 km und ein paar lokale Highlights an der Strecke

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Die Davert ist das größte zusammenhängende Waldgebiet im Münsterland, das bis ca. 1800 fast immer feucht und neblig war und als unheimlich und gefährlich galt. Erst dann begann man, Gräben zur Entwässerung zu graben.

 

Der Start der Radtour entlang des Dortmund-Ems-Kanals fiel mit 19° noch etwas kühl aus, hin und wieder fiel sogar etwas Sprühregen. Nach der Mittagsrast kam jedoch wie versprochen die Sonne hervor, und die Temperatur stieg auf über 25°.

 

Zu den Highlights entlang der Strecke zählten so unterschiedliche Objekte wie eine wunderschön gestaltete, private Kapelle auf einem Gutshof, die ca. 200 Jahre alte Teufelseiche, das Munitionslager, das im 2. Weltkrieg die britische Luftwaffe zur intensiven Bombardierung der Gegend veranlasste, sowie ein Turmhaus mit Schießscharten (ein alter Rittersitz) oder ein Wehrhaus mit 1,5 m dicken Ziegelmauern.

 

Den Abschluss der Tour bildete ein Nacktspaziergang durchs Venner Moor und danach ein Abendessen mit köstlichen westfälischen Dicken Bohnen im Restaurant Zur Davert in Daversberg.

Westfälische Naturisten-Tage (WNT) - Nachholtermine [28.08.16]

 

So 28.08.: Nacktes Wandern und Streckenschwimmen

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In den Bockholter Bergen

 

Der letzte Nachholtermin der NWT führte die 16 TeilnehmerInnen in die Gegend der Bockholter Berge. Aus dem flachen Umland mit ca. 40 m über NN ragen die höchsten Gipfel um 13 m bis auf 53 m über NN empor. Die Steigungsstrecken waren aber für alle gut zu bewältigen.

 

Ein steigungsfreier Teil der Wanderung verlief über ein paar km entlang des Dortmund-Ems-Kanals, dessen Fluten natürlich auch zum Baden benutzt wurden. Das Gewitter der vorhergehenden Nacht hatte die bis zu 32° warme Luft deutlich feuchter gemacht als an den Vortagen, so dass man schon vormittags ins Schwitzen kam.

 

Die 6 Streckenschwimmer unter den TeilnehmerInnen haben 3 km in der Ems zurück gelegt und das kühle Nass mehr als eine Stunde lang genossen, während die anderen zu Fuß weiter wanderten. Beim Bootsanleger Gimbte traf man sich wieder.

 

Ebenfalls im Gimbte kehrten wir im Deutschen Herd ein und kräftigten uns vor der Heimfahrt an klassischen deutschen Gerichten - und teils an leckeren Eisbechern.

 

Danke an Mic und Rainer für die viele Arbeit, die uns erlebnisvolle Nacktivitäten-Tage ermöglichten!

 

Sa 27.08.: 16 oder 23 km Nacktwandern

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14 Nacktwanderer trafen sich bei Westerwinkel und wanderten bei bis zu 30° und Sonnenschein überwiegend auf schattigen - und schottrigen - Waldwegen bis nach Nordkirchen und danach wieder zum Startpunkt.

 

Mehrere Personen, die Nacktwander-Aktivitäten wohl nicht kannten oder nicht einordnen konnten, riefen bei der Polizei an, so dass wir zwischendurch von einem Streifenwagen Besuch hatten. Nachdem der Polizist zunächst etwas konfus von möglicher Beleidigung sprach, bat er uns schließlich nur, auf Verkehrsstraßen Rücksicht etwa auf ältere Damen zu nehmen. Das tun wir natürlich gern! Alle anderen Vorwürfe haben wir als unbegründet zurück gewiesen.

 

Nach 16 km erreichte die Wandergruppe zum zweiten Mal den Pausenplatz, und nach der Rast entschieden sich 4 Wanderer, auf ihre müde gelaufenen Füße oder Waden zu hören. Sie fuhren mit einem bereitstehenden Auto zurück, während die anderen ihre Wanderung planmäßig noch weitere 7 km fortsetzten.

 

Fr. 26.08.: Wahlweise radeln oder wandern

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Im Kleinen Kartoffelhaus

 

Gleicher Startpunkt, gleicher Zielpunkt - nur die verschieden lange Streckenführung unterscheidet zwischen Nacktradlern und Nacktwanderern, wobei die 5 Wanderer/innen von 25 auf 17 km verkürzen konnten - was auch alle taten. Bei wiederum bis 34° und viel Sonne war die Bewegung in der Natur auch anstrengend, auch wenn sich zwischendurch/ abschließend die Gelegenheit zu einer Erfrischung im Badesee bot. Die 16 RadwanderInnen absolvierten ihren geplanten Weg von 54 km mit vielen Pausen.

 

Zum Abschluss des Tages traf man sich noch im Kleinen Kartoffelhaus in Altenberge. Im reservierten Saal war es natürlich auch recht warm, daher kam eine der Wanderinnen auf die Idee zu fragen: "Wir sind eine Nacktwandergruppe. Es ist so warm - dürfen wir uns ausziehen und nackt zu Abend essen?" Wir durften! Und ließen uns die vorzüglichen Gerichte ohne Kleiderlast trefflich schmecken: Ganz wie zu Haus!

 

Das kleine Kartoffelhaus fand die Idee sogar so gut, dass nun auf der Website mit der Offenheit des Restaurants gegenüber ausgefallenen Wünschen seiner Gäste geworben werden soll - mit einem Foto von unserer nackten Tafelrunde! So funktioniert effektive Öffentlichkeitsarbeit!

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Nacktradeltour im Münsterland

Sigmar Gabriel knickt ein - Verhindern! [25.08.16]

 

Wirtschaftsminister Gabriel will zulassen, dass CETA vorläufig in Kraft gesetzt werden kann – ohne vorherige Zustimmung von Bundestag und Bundesrat. Aus „vorläufig“ kann leicht endgültig werden. Das wäre gefährlich – und bringt uns TTIP durch die Hintertür. Und das wäre die Katastrophe!

 

Ich habe gerade den Campact-Appell unterschrieben. Unterzeichne bitte auch Du:

 

campact.de/CETA-stoppen

 

Beste Grüße,
Helmut

 

Beispiel: So erging es Rumänien, nachdem das Land einen ähnlichen Vertrag wie TTIP/ CETA nach der Wende in den 90er Jahren mit den USA abgeschlossen hatten. 

 

Bericht (ZDF) Bericht in Frontal 21

 

Und in Kenntnis dieser Sachverhalte denkt Gabriel an eine "vorläufige" Zulassung? Unfassbar.

Westfälische Naturisten-Tage (WNT) - Nachholtermine [25.08.16]

 

Do 25.08.: Start mit einer Wanderung bei bis zu 34°

 

Putzblauer Himmel und Temperaturen bis 34° waren die Begleitumstände der Auftakt-Wanderung der WNT-Nachholtermine, die im Juni wegen Schlechtwetters abgesagt werden mussten. Und an den folgenden Tagen soll es nicht viel anders weiter gehen!

Pfingstwanderung (nachgeholt wegen Schlechtwetters im Mai) [21.08.16]

 

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Schade, dass der Nachholtermin für die Pfingstwanderung gerade in eine Sommerlücke fiel: Es war zwar (in Celsius) doppelt so warm wie im Mai (16° statt 8°), aber so richtig Sommer ist anders: Zwei Tage vorher war's 27°, zwei Tage nachher wird's 28°, aber am (nachgeholten "Pfingst-") Sonntag gab es gerade mal 16°, ordentliche Regenschauer und Windböen bis Stärke 6. Das war eher grenzwertig...

 

Aber: Gelegenheit zum Aufwärmen gibt es bei den Westfälischen Naturisten-Tagen und den Wanderungen im Saarland und im Hunsrück diese Woche: Bis 33° und viel Sonne hat Wettergott Thor versprochen!

Naturistentage in der Sächsischen Schweiz 2016 [09.08.16]

Nacktivitäten vom 30. Juli bis 12. August

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Blick nach oben

Montag, den 08. Aug.: Stiegen steigen oder wandern ohne Stiegen

 

Dieser Tag sollte den Stiegen-Freunden endlich den ersehnten Genuss bringen. 13 der insgesamt 22 NaturistInnen begannen mit der Zwillings-Stiege, weiter gings durch die Hentschel-Stiege (unterer Teil und Kamin) und schließlich durch die Rübezahl-Stiege. Die Nur-Wanderer/innnen erklommen durch die Hohe Hölle den Carolastein - auch dieser Aufstieg hatte einige anspruchsvolle Passagen. Wieder wurde es bei viel Sonne bis 28° warm, so dass zum Abschluss ein Bad in der Kirnitzsch nicht fehlen durfte.

 

Foto: Ein Blick nach oben durch den Kamin, dem oberen Teil der Hentschel-Stiege. Den Rucksack muss man zwar abnehmen, um in die Stiege zu gelangen, und ihn stellenweise vor sich her tragen, aber am oberen Ende lockt das Tageslicht.

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Sonntag, den 07. Aug.: Vom Bielatal aus auf zahlreiche Aussichtspunkte

 

Die 24 WanderInnen begannen die Wanderung im Bielatal und erklommen zahlreiche Aussichtspunkte wie den Sachsenstein, Johanniskopf und Kanzelstein. Höhepunkt war aber sicherlich die Passage an den Herkules-Steinen (Foto), an denen sich mehrere Kletter-Teams versuchten. Zum Abschluss des Tages stand noch das Labyrinth auf dem Programm. Bei bis zu 26° und viel Sonnenschein war es eine eindrucksvolle Nacktwanderung.

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Samstag, 6. Aug.: Nacktwanderung Gohrisch - Papststein - Kleinhennersdorferstein

 

Nach einer Regentags-Pause ging es am Samstag bei warmem (24°) und wechselnd wolkigen Wetter weiter. Mit 25 TeilnehmerInnen war die Samstags-Nacktwanderung zunächst auf dem Gohrisch unterwegs, danach folgte der Papststein und der Kleinhennersdorferstein mit mehreren Höhlenbesuchen. Die 3 Gipfel lagen nicht weit voneinander entfernt, und die zu erklimmenden Höhenmeter waren gut zu bewältigen. Belohnt wurden wir mit mehreren weiten Aussichten.

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Elberadweg in Königstein

Donnerstag, 4. Aug.: Radeltour nach Tschechien

 

35 km Nacktradeln nach Tschechien war für die 21 TeilnehmerInnen bei Temperaturen von bis 30° und viel Sonnenschein ein Vergnügen, zumal uns auf dem Elberadweg und von Ausflugsschiffen viel zugewunken wurde. Vor Ort gab es dann ein Mittagessen im Restaurant, z. B. Schweinebraten mit Sauerkraut und böhmischen Knödeln für 5,30 Euro. Anschließend ging es pannenfrei bis zum Schluss zurück nach Pirna.

Mittwoch, 3. Aug.: Die Pfaffensteine

 

Über Umleitung Papstdorf erreichten wir Pfaffendorf, von wo aus die 23 Wanderinnen und Wanderer die Pfaffensteine erstiegen und die zahlreichen Attraktionen dieser Felsformation besuchten. Zwischendurch gab es Kuchen oder Eis im Bergrestaurant, das uns vorzüglich versorgte - allerdings beklamottet.

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Panoramablick vom Rauenstein

Dienstag, 2. Aug.: Rauenstein und Bärensteine

 

Für die 21 TeilnehmerInnen galt es erneut, 3 Gipfel zu erobern. Der Rauenstein mit Basteiblick war der erste, danach ging es ins Bergrestaurant zur Mittags-Stärkung. Das Wetter blieb bedeckt, aber ein paar Tropfen fielen nur, während wir im Restaurant waren.

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Anlauf auf die Schrammsteine

Montag, 1. Aug.: Von den Schrammsteinen bis Hohe Liebe

 

22 WanderInnen fanden sich ein, um zunächst über die Wildschütz-Stiege die Schrammsteine zu erklimmen und die großartige Aussicht genießen. Weiter ging es über einen anspruchsvollen Weg zu den Affensteinen mit einer kaum weniger spektakulären Aussicht und nach einem Abstieg und erneuten Anstieg zur Hohen Liebe. So waren kumuliert 472 m auf- und abzusteigen mit der Belohnung von 3 Gipfelaussichten. Eine wunderschöne Tour, die mit ihren langen Anstiegen aber erarbeitet werden wollte.

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Sonntag, 31. Juli: Nacktwandern im Affenstein-Gebiet

 

Die Wanderung der 6 Wanderer begann mit einem kontinuierlichen Aufstieg zum Affenstein, von dem aus ein prächtiger Ausblick geboten wurde. Weiter ging es in ständigem Auf und Ab auf einer anspruchsvollen Strecke zu weiteren Punkten wie der Ida-Grotte, wo uns eine Gruppe von 28 jungen Mädchen entgegen kam. Wir ließen ihnen am Wegesrand wartend den Vortritt. Beim Abstieg zurück zum Parkplatz begleitete uns für etwa eine Stunde ein Gewitter mit mäßigem Regenfall, so dass wir uns vor dem Einstieg ins Auto erst einmal trocken rubbeln mussten. Den Abend verbrachten wir gemütlich bei Albert an der Elbe. Ein gelungener, mit 750 m Auf- und Abstieg und der Einlage zahlreicher Wege-Schikanen aber durchaus anspruchsvoller Auftakt!

Thüringer Naturistentage (TNT) 2016 [31.07.16]

Nacktivitäten vom 23. bis 31. Juli

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Nackt im Biergarten

Sonntag, 31. Juli: Nacktwandern auf den Horizontalwegen über Jena

 

Am Sonntag gingen die Thüringer Naturistentage 2016 zu Ende mit einer Wanderung auf den Horizontalwegen oberhalb Jenas mit wechselnder Aussicht auf das Stadtpanorama. Den Abschluss der TNT begingen die Teilnehmer im Biergarten der Gaststätte "Zum Ziegenhainer". Nachdem der Wirt mitbekommen hatte, dass es sich bei seinen Gästen um eine Nacktwandergruppe handelte, fragte er, warum sie denn nicht nackt gekommen seien, und nach kurzer Rückfrage bei der Oma ("habe nichts dagegen")  zogen sich alle wieder aus und genossen die ausgezeichnete thüringische Küche natürlich nackt. Dank an den TNT-Initiator Andreas für die viele Arbeit und die gelungene Zeit! Bericht: Rainer und Mic, Foto: Andreas

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Samstag, 30. Juli: Nacktwandern im Grenzgebiet

 

Wo heute die Grenze zwischen Thüringen und Bayern verläuft, war bis 1989 Niemandsland, das nur unter höchsten Auflagen betreten werden durfte. Die 28 nackten Wanderinnen und Wanderer liefen heute völlig unbehelligt über den Grenzstreifen mit weitem Blick ins Land.

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Am Hohenwarte-Stausee

Freitag, 29. Juli: Nackt Kanu fahren oder nackt wandern

 

Die Wahl bestand zwischen einer nackten Kanutour auf der Bleiloch-Talsperre und einer Nacktwanderung am Hohenwarte-Stausee nahe der Kalten Schenke. Wem das Paddeln auf dem See zu ungewohnt oder das Wasser (bis 40 m) zu tief war, blieb Schusters Rappen treu. Das heiter bis wolkige Wetter bis 24° war für beide Gruppen sehr angenehm, zumal die Luftfeuchte im Vergleich zum Wochenanfang deutlich abgenommen hatte. Auch zum Abschluss des Tages bildete der Bleiloch-Stausee die Kulisse - für einen Grillabend am Strand.

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Donnerstag, 28. Juli: Nacktwanderung ab Burgkhammer

 

30 Wanderer und 6 Wanderinnen bildeten erneut eine stattliche Gruppe, die am Fuße des Schlosses Burgk ihre Wanderung begann, um mehrfach an die Bleilochtalsperre zurück zu kehren und Badegelegenheiten zu nutzen. An einer dieser Stellen trafen wir auf eine Familie, deren 3-jähriger Sohn und deren 4-jährige Tochter gerade in dem Talsperren-Zufluss nackt badeten. Der Dreijährige bemerkte den Männer-Überschuss unserer Wandergruppe von 83% und rief aus: "Die haben alle einen Pullermann." Naja, alle zwar nicht, aber schon die meisten. Nach 15 km fanden alle Hungrigen im Waldhaus in Karolinenfield ein traditionelles thüringisches Gericht, um die Kräfte für den nächsten Tag wieder aufzubauen.

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Mittwoch, 27. Juli: Nacktradeltour ab Saalburg

 

Die Tour begann mit Sekt und einem Chorgesang "Happy Birthday" für einen der Nacktradler. 22 Radler und Radlerinnen machten sich parallel zu einer 7-köpfigen Wandergruppe auf den Weg. Ihre Wege waren so geplant, dass sich die beiden Gruppen einmal begegneten. Zum Schluss gab es nach heiteren 26° wieder einige wenige Tropfen, bevor wir uns auf der Terrasse eines örtlichen Hotel-Restaurants stärken konnten.

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Wanderung bei Bad Klosterlausnitz

Dienstag, 26. Juli: 15 km Nacktwanderung bei Bad Klosterlausnitz

 

Während der Anreise gab es einen kräftigen Regenschauer, aber pünktlich zum Wanderstart wurde es trocken und blieb es bis zum Abend. 32 NaturistInnen hatten sich eingefunden, die sich die Traditions-Wanderung nicht entgehen lassen wollten. Der Tag wurde beschlossen in der Kristalltherme, deren Gastronomie wie gewohnt gut für unsere Kräfte-Regeneration sorgte.

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Auf dem Bahnhof Ziegenmühle

 

Montag, 25. Juli: 16 km Nacktwanderung von Gräfenwarth nach Pöritzsch

 

Zum Startpunkt bei Gräfenwart brachte uns der Linienbus. Von dort aus ging es über die Sperrmauer der Bleilochtalsperre am Westufer entlang zurück zur Haltestelle in Pöritzsch oder in Saalburg. Der abwechslungsreiche Wanderverlauf bot erneut mehrfach Bademöglichkeiten im See für die 25 Wanderer und -innen - denn das Thermometer erreichte 26° und es gab wieder viel Sonnenschein. Erst gegen Ende der Wanderung bewölkte es sich, und 3 bis 5 Tropfen fielen pro m2.

 

Sonntag, 24. Juli: 12 km Nacktwanderung rund um Harra

 

Harra ist ein Ort an der Saale vor Einmündung in die Bleilochtalsperre. Der Aus-/Anziehpunkt lag nur wenige Meter vom Parkplatz entfernt, und außer einigen Aussichten bildeten mehrfach Bademöglichkeiten im See und in der Saale Gelegenheit zur Abkühlung für die 36 Wanderer und -innen - denn das Thermometer erreichte 28° und es gab viel Sonnenschein.

 

Samstag, 23. Juli: 14 km Nacktwanderung an der südlichen Bleiloch-Talsperre

 

Zu Beginn der Wanderung wurde noch im See gebadet. Später erwies sich das als unnötig: Kühlung gab es durch das (unfreiwillige) Duschbad eines teils sehr kräftigen Regens, der die zweite Hälfte der Wanderung bestimmte. Die 37 TeilnehmerInnen nahmen es gelassen: Der Spaß an der Wanderung blieb ungetrübt - schließlich wartete in der »Krone« in Ebersdorf ein labendes Abendessen.

Knapp 50 km Nacktradeln im westlichen Münsterland [19.07.16]

 

Spontan aufgrund des sommerlichen Wetters hatte Mic ein paar alt erfahrene Nacktradler ins Münsterland geladen. Bei bis zu 31°, einem wolkenlosen Himmel und makelloser Weitsicht war die abwechslungsreiche Fahrt ein reiner Genuss!

 

Sehr signifikant fiel uns beim Blick nach Norden die einzige, sichtbare Wasserdampf-Konzentration in der unteren Atmosphäre auf: Der in schlanker Säule aufsteigende, in etwa 2000 m Höhe sich zur Wolke klumpende Dampf aus dem Kühlturm des KKE Lingen - 60 km weit konturenscharf sichtbar!

2 Wochen naturistische Aktivitäten in der Lüneburger Heide [15.07.16]

Nacktwanderungen und eine nackte Kanutour brachten eine Menge Sport und Spaß

 

An den Events nahmen bis zu 20 Naturisten/-innen teil. Musikalische Unterhaltung bot zwischendurch das "Blues, Roots, and Song Festival" in Schneverdingen - allein schon ein Grund, wieder zu kommen.

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Die Freunde des Nacktsports aus ganz Deutschland und dem benachbertem Ausland waren 14 Tage lang in der Lüneburger Heide und den Elbauen naturistisch aktiv und haben zum Ausklang des Tages die Spezialitäten der lokalen Gastronomie genossen. Eine Zimmer-Vermieterin konnten wir mit einen T-Shirt mit dem Aufdruck "Vater, Mutter, Sohn und Lehrer – alle gehen nackt-wandern.de" glücklich machen, das sie ihrem Enkel schenken wollte.

 

Am Sonntag, den 03.07. traf die Wandergruppe auf einen Heidepark-Ranger, der heftige Bedenken bzgl. des nackten Wanderns äußerte. Mit ein paar Richtigstellungen über die Rechtslage ließ er sich aber beruhigen.

 

Am Samstag, den 09.07. tauchte dann erneut ein Heidepark-Ranger auf und wollte die Nacktwanderung stoppen. Er sagte, er habe den Auftrag, Nacktwanderer, die außerhalb des "offiziellen" Nacktwanderwegs bei Undeloh angetroffen würden, darauf hinzuweisen, dass sie dies nur dort dürften. Außerdem sprach er von "Erregung Öffentlichen Ärgernisses", was natürlich völlig abwegig ist, weil dazu immer eine sexuelle Handlung in der Öffentlichkeit Voraussetzung ist.

 

Das glaubte er uns jedoch nicht und rief die Polizei an. Eine Beamtin sprach zunächst von „Entblößung der Geschlechtsteile“, doch wir konnten ihr klarmachen, dass dies nicht Zweck unserer Wanderung sei. Ein weiterer Polizeibeamter meldete sich telefonisch und fragte die Personendaten des Initiators der Wanderung ab. Ein paar Stunden später rief er dann noch einmal an und sagte, es gebe keinen Grund für ein Einschreiten.

 

Diese Nachricht gab der Initiator dann an den Heidepark-Ranger weiter, dem es jetzt sichtlich unangenehm war, bei der Polizei als „Beschwerdeführer“ aufgetreten zu sein.

Quelle: Rainer

Landgericht Dortmund: Nacktsein im eigenen Garten bleibt erlaubt [05.07.16]

Auch wenn das Grundstück einsehbar ist

 

Das Landgericht Dortmund vertrat, dass ein Mann, der sich auf seinem Grundstück nach einem Saunagang nackt im Garten zu entspannen pflegtt, dies auch weiterhin tun darf. Ein Nachbar hatte dagegen geklagt und nahm nun seine Klage zurück, nachdem das Gericht ihm das wegen der bevor stehenden Zurückweisung der Klage nahe gelegt hatte.

 

Link zur WDR-Meldung

 

Link zum Artikel in Der Westen

 

WNT - Westfälische Naturisten-Tage [24.06.16]

Klimawandel hautnah

Der Klimawandel erreicht die Naturisten: Mit einem ergiebigen Strippenregen am Morgen wurden die Wander- und Radelwege rund um Altenberge in einen gefährlichen Parcours verwandelt, so dass die Nacktivitäten am Freitag wegen konkreter Sturzgefahr kurzfristig abgesagt werden mussten.

 

Für Samstag sorgte die Ankündigung von ganztägig ergiebigem Dauerregen erneut für eine Absage. 100% Regen-Wahrscheinlichkeit ist bei Wetterdiensten eine absolute Seltenheit - man kann sich beim Wetter nur selten so eindeutig festlegen. Aber jetzt!

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WNT - Westfälische Naturisten-Tage [23.06.16]

An der Ems zwischen Warendorf und Telgte

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Am wärmsten Tag der WNT mit 34° und 14 Stunden Sonnenschein bildeten sich 2 Gruppen: 10 Teilnehmer nutzten das flache Land zu einer 50 km langen Radeltour, die u.a. zum Aussichtsturm in die Emsauen führte. Eine Panne veranlasste die Radler dann später, die Tour um einige km abzukürzen. Während der Pannen-Reparatur grüßten uns zwei vorbeiradelnde Streifen-Polizisten sehr freundlich.

 

Die andere Gruppe entschied sich stattdessen für eine Kombination aus Wandern und Streckenschwimmen: Sich in Rückenschwimmlage von der Strömung der Ems durch die romantische Naturwelt des Wasserlaufs tragen zu lassen, war ein tief beeindruckendes, geradezu traumhaftes Erlebnis!

WNT - Westfälische Naturisten-Tage [22.06.16]

Paderborner Land / Eggegebirge

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Endlich Sonne und Wärme: Bis 25° stieg das Thermometer, und viel Sonnenschein begleitete die 16 Wanderinnen und Wanderer durchs Paderborner Land - gut, dass ein Großteil der Wanderung durch Wald führte. Im Eggegebirge waren kumuliert 570 Höhenmeter an- und abzusteigen.

 

Ein Teil der 18 km langen Wanderung führte entlang des Viadukt-Weges, von dem aus wir mit verschiedenen Blickwinkeln auf das große und kleine Viadukt bei Altenbeken blicken konnten. Die verbrauchten Kräfte brachte uns schließlich ein schmackhaftes Abendessen im Gut Redingerhof zurück.

WNT - Westfälische Naturisten-Tage [21.06.16]

Im Teutoburger Wald (Bericht: Rainer)

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12 Naturisten und Naturistinnen genossen vom Regen aufgeweichte und dadurch besonders barfußgeeignete Strecken durch den Teuto bei zunehmend Sonnenschein und mit Blicken auf einige wunderschöne Naturbilder.

 

Ein wegen einiger zu rutschiger Strecken leicht geänderter Streckenablauf von 17 km führte zum Schluss an einem Badeteich vorbei und endete in einem Kneippbecken. Auf einer Baumelbank konnten die im Kneippbecken gereinigten Füße anschließend im Sonnenschein trockengebaumelt werden.

WNT - Westfälische Naturisten-Tage [20.06.16]

 

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Der Regen vom Samstag stand noch immer in den Pfützen, aber mit 22° und wechseld wolkigem Wetter mit gelegentlichen Auflockerungen waren die Wanderbedingungen im Osnabrücker Land recht positiv. Zwischen Mittellandkanal, Wald- und Ackerflächen fanden wir unseren Weg zwischen Einblicken und Ausblicken.

WNT - Westfälische Naturisten-Tage [19.06.16]

 

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Es hatte sich ausgeregnet, aber um die Pfützen vom Vortag machten wir dennoch einen Bogen. Über 19° stieg das Thermometer bei wechselnd bewölkten Himmel mit etwas Sonnenschein zwischendurch. Die Gesamtstrecke von 24 km war einigen, die montag früh wieder am Arbeitsplatz erscheinen müssen, etwas lang, so dass sich eine kleine Gruppe von Kurzwanderern bildete, die sich mit 15 km Wandern zufrieden gab.

WNT - Westfälische Naturisten-Tage [18.06.16]

Start mit Regen

Der erste Tag der Westfälischen Naturisten-Tage (WNT 2016) fiel etwas feucht aus: 18 TeilnehmerInnen starteten guten Mutes auf eine auf 18 km geplante Wanderung - viele nur mit Schuhen, denn es wartete eine Pausenversorgung auf halber Strecke, so dass man kein Proviant mitschleppen musste.

 

Trotzdem waren die wenigen WanderInnen mit Rucksack und mitgeführtem Regenschirm im Vorteil: Ein ergiebiger, eineinhalbstündiger Dauerregen bei mäßigen 15° und der Sturz eines Teilnehmers nach Ausrutschen auf nassem Asphalt führte schließlich zu einer kräftigen Verkürzung der Wanderroute und zur vorzeiten Einkehr. Der schönste Genuss des Tages war aber die warme Dusche hinterher - incl. der (Barfuß-) Wanderschuhe, die in den Pfützen der Waldwege neben Regenwasser auch Sand aufgesogen hatten und noch dringender eine Dusche brauchten als die eigenen Füße...

Naturistischer Vermieter bietet Paradies für naturistische Mieter [16.11.15]

Haus mit großem Garten im Sauerland zu vermieten

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Haus, Kotten und Wiese

 

Wenn man ein Areal besitzt, zu dem eine Wiese, ein Teich, ein größeres Haus, ein Kotten und eine Schutz-Pyramide gehören, die 3 Zisternen abdeckt, und wenn dieses Areal kilometerweit von Wald umgeben ist, dann ist es viel zu schade, dieses Paradies an Textilträger zu vermieten: Naturistische Praxis ist hier erprobt und gesichert.

 

Deshalb wird diese Wohn-Möglichkeit hier für naturistische Familien angeboten. Und keine Gefahr: Der Baum der Erkenntnis steht nicht auf dem Grundstück!

 

Das Areal liegt in der Nähe von Finnentrop mitten im Sauerland. Gedacht ist nicht an eine Vermietung als Wochenend-Haus sondern als ständiges Domizil.

 

Einzelheiten, Bilder und Kontaktaufnahme

CETA - Abkommen: "Vorläufige Anwendung" droht [31.05.16]

... vorbei an allen demokratisch gewählten Parlamenten!

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Nein zu CETA

CETA ist das seit einiger Zeit fertig ausverhandelte sog. Freihandelsabkommen zwischen der EU und Canada, das in TTIP sein Gegenstück zwischen der EU und den USA hat. Beide Abkommen bedrohen unsere deutschen und europäischen Standards, und beide sehen Schiedsgerichte vor, deren Schiedssprüche die Befugnisse des Bundestages und der anderen europäischen Parlamente massiv einschränken können.

 

Vor diesen Schiedsgerichten können Schadenersatzklagen gegen europäische Staaten geführt werden, wenn Regierung und Parlament mit ihren Gesetzen z. B. den Schutz der eigenen Bürger und Arbeitnehmer höher stellen als die wirtschaftlichen Interessen US-amerikanischer und Canadischer Investor-Firmen.

 

Jetzt soll CETA "vorläufig angewendet" werden, obwohl noch kein einziges Parlament in Europa darüber abgestimmt hat! Mit der "vorläufigen Anwendung" würden die negativen Folgen des Abkommens-Entwurfs ohne jede demokratische Legitimation voraussichtlich für Jahre eingeführt - mit wohl endgültigen Folgen.

 

Ich habe mich heute der Verfassungsbeschwerde "NEIN ZU CETA" angeschlossen, um mit den Organisationen Campact, Foodwatch und Mehr Demokratie vom Bundesverfassungsgericht feststellen zu lassen, dass CETA mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist.

 

Mach mit: Hier kannst du dich auch an der Klage beteiligen!

 

TTIP: Frau Malmström kneift [03.05.16]

 

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"Sorry, wir haben Probleme mit Ihrer Seiten-Anforderung" lautet die Aussage des EU-Servers, der nach dem Link-Klick noch vor zwei Tagen die Vertragsentwurfs-Texte der EU zum TTIP nachlesen ließ. Nachdem nun Greenpeace den aktuellen Stand der Verhandlungen dokumentiert hat, ist klar: Die Entwurfs-Formulierungen der EU Verhandlungskommission sind welke Träume.

 

Um die Peinlichkeit zu vermeiden, dass die EU-Text-Träume mit der Wirklichkeit verglichen werden können, hat Frau Malmström die Vertragsentwurfs-Texte der EU von der Website verschwinden lassen. Das lässt die Befürchtungen wachsen, dass sie und ihre Verhandlungs-Kommission sich den US-amerikanischen Gesprächspartnern selbst nicht gewachsen fühlen und sich der eigenen Sache nicht sicher sind.

 

Angesichts der weit auseinanderliegenden Positionen scheint ein Kompromiss kaum möglich zu sein. Oder ein sehr, sehr schlechter. 

 

CETA- und TTIP-Protest kurz vor dem Ziel [29.04.16]

 

Der Protest gegen TTIP und CETA (ich war 2015 zweimal bei Demos in Berlin dabei) hat zweifellos einen großen Erfolg gehabt: Die EU-Verhandlungs-Kommission hat viele unserer Kritikpunkte verstanden und in den Vertragstext-Entwurf der EU aufgenommen. So sollen Schiedsgerichts-Verfahren nicht zugelassen werden, wenn z. B. staatliche Regelungen über Umwelt-, Arbeits-, Lebensmittel- oder Gesundheitsschutz Anlass für Klagen sind.

 

Auch sind die Vertragstext-Entwürfe der EU inzwischen auf http://trade.ec.europa.eu/doclib/presse öffentlich zugänglich. Die Verhandlungen zwischen den USA und der EU sind vor allem deshalb ins Stocken geraten, weil die US-Seite mit vielen der Punkte, die die EU - aufgrund unseres Protestes - in ihre Vertragstext-Entwürfe aufgenommen hat, nicht einverstanden ist sondern die von uns abgelehnten, rein industriefreundlichen Klauseln beibehalten will.

 

Kein Wunder: In den letzten Jahren boomt das Geschäft mit Schiedsgerichts-Klagen, und mit den EU-Staaten als Opfer soll der Klage-Boom erst richtig in Fahrt kommen! Auf keine andere Weise können US-Firmen so leicht Riesensummen (weit mehr als 1000-faches ihres Eigenkapitals!) verdienen wie durch Verklagen eines Staates!

 

Also sollte sich unser Handeln darauf konzentrieren, die EU-Verhandlungs-Kommission darin zu bestärken, ihre - durch uns angestoßenen - Vertragstext-Entwürfe durchzusetzen, um zu einem Freihandelsabkommen zu gelangen, in dem keine Schlupflöcher für habgierige und gewissenlose Firmen bleiben.

 

Einfach nur gegen TTIP und CETA zu sein ist also veraltet, denn Freihandel ist eigentlich gut für uns alle. Wenn nur die Rahmenbedingungen so gesetzt werden, dass Missbrauch ausgeschlossen wird. Und da ist die EU dank unserer Proteste auf einem guten Weg, und den sollten wir - unter aufmerksamer Kontrolle der erreichten Umsetzung - auch unterstützen!

Frontal 21: 4-Milliarden-Dollar-Klage von US-Firma gegen Rumänien [06.04.16]

Ähnliches blüht zukünftig allen EU-Ländern, wenn die Verträge TTIP und CETA kommen!

 

Das ZDF hat in der Sendung "Frontal 21" am 5. April am Beispiel eines Falls in Rumänien gezeigt, wie US-Firmen Milliardenforderungen gegen europäische Staaten einklagen, wenn die sogenannten Freihandelsabkommen TTIP und CETA mit ihren umstrittenen Investitionsschutz-Klauseln kommen.

 

Rumänien hat bereits vor 20 Jahren einen Vertrag mit den USA geschlossen, in dem die umstrittenen Investitionsschutz-Schiedsgerichte vereinbart wurden (von Sigmar Gabriel werden die Gerichte neuerdings bewusst falsch und verschleiernd als "Handelsgerichtshöfe" verkauft).

 

Inzwischen gilt: Auf keine andere Weise können US-Firmen so leicht Riesensummen verdienen wie durch Verklagen eines Staates! Jedenfalls dann, wenn die Vertreter des Vertragsstaates so dumm gewesen sind, Verträge mit einer solchen Investitionsschutz-Klausel abzuschließen!

 

In den letzten Jahren ist das Geschäft mit Schiedsgerichts-Klagen immer mehr zu einem Boom geworden, und mit den vielen EU-Staaten als Opfer soll das Ausbluten der europäischen Länder erst richtig in Fahrt kommen!

 

Die Sendung Frontal 21 ist in voller Länge auf heute.de und in der ZDF Mediathek abrufbar. Der Beitrag läuft ab Minute 23:50 bis 33:10.

 

Mit MediathekView ist der Beitrag auch als herausgelöster Ausschnitt "TTIP - Freie Fahrt für Abzocker" downloadbar und direkt hier anzusehen.

 

Am Samstag den 23. April wird Präsident Obama zu Kanzlerin Merkel nach Hannover kommen, um sie zu einer Zustimmung zu TTIP zu überreden. Ich bin auf der Demo in Hannover gegen TTIP und CETA dabei - du auch? Unsere letzte Demo in Berlin mit 250.000 Teilnehmern zum selben Thema war wohl noch nicht deutlich genug für unsere Politiker.

 

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